Mittwoch, 29. Mai 2013

Herzlich Willkommen auf meinem Blog

Servus Leute!

Ich bin "Mufi Vegan", bin 23 Jahre alt, komme aus Bayern und das ist meine Geschichte:

Am Sonntag, den 07.05.2006, aß ich das letzte Mal Fleisch, um es genauer zu sagen, waren es ein paar Bratwürste, die ich mir auf einem Zirkusplatz kaufte. Ich kann mich noch ganz genau an diese Situation erinnern und an die damit verbundenen Beweggründe kein Fleisch mehr essen zu wollen.

An diesem besagten Tag hielt ich also dieses Bratwurstbrötchen in der Hand, lief über den Zirkusplatz und sah plötzlich einen Stand, an dem tote Häute von Tieren hingen.

Dieser Anblick in Kombination mit dem Bratwurstbrötchen, war mir nicht geheuer und mich plagten Schuldgefühle.
Zudem fiel mir ein kluger Spruch meiner Klassenlehrerin ein: "Das Tier welches man isst, muss man auch selbst töten können!"
Und da ich so etwas nie tun könnte, entschied ich mich an dem Tag, Vegetarierin zu werden.

Und sind wir mal ehrlich: Wir verspeisen unsere Haustiere doch auch nicht oder? Deswegen mache ich keinen Unterschied zwischen Haustiere (Katzen, Hasen, Vögel) und Nutztiere (Schweine, Rinder, Hühner). Die Nutztiere haben einfachen einen Stempel mit der Aufschrift "Nutztier" aufgedrückt bekommen, ob sie das wollten oder nicht. Keiner hat sie gefragt. Jedes (Säuge-)Tier auf diesen Planeten hat ein Recht auf Leben. Denn jedes Leben ist wertvoll und muss geachtet werden!
Und nur weil Tiere nicht sprechen können, heißt es nicht, dass man sie quälen, ausbeuten und/oder essen darf!


In den letzten Monaten fing ich dann damit an, mich über den Veganismus zu informieren, der mich schon immer sehr interessiert hatte. Ich wagte es jedoch nie, komplett diesen Weg einzuschlagen und mich vegan zu ernähren.
Bis zum 21.05.2013!
Seit über einer Woche nun lebe ich vegan und fühle mich gut damit. Es ist viel einfacher als ich es mir je vorstellen konnte. Zuvor hatte ich mich viele Tage und Stunden im Internet über den Veganismus informiert. Dabei bemerkte ich, dass man immer wieder dazu lernt und neue Dinge entdecken kann.

Trotz der anfänglichen Reizüberflutung, macht es mir nun Spaß einen veganen Speiseplan zu erstellen und dementsprechend Lebensmittel einzukaufen, auch wenn das nicht immer leicht ist, weil in vielen Produkten oft tierische Lebensmittel versteckt sind.

Jetzt steht nur noch die Frage im Raum, wie ich meiner Familie und meinen Freunden/Bekannten von meiner veganen Lebens-/Essumstellung erzählen soll, so dass diese das auch verstehen können.


Bis Bald, Mufi Vegan
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